Für die neue Ausgabe der SPEX habe ich die Seiten gewechselt und zum ersten Mal einen Artikel veröffentlicht. Es geht um Spotify & Co. Ich schreibe gegen das Gejammer von Urhebern und Industrie. Und für das Hören von Musik:
»Ich konsumiere Musik wie Medizin und Nahrung. Sie trägt mich, sie beschleunigt, sie beruhigt mich, sie bringt mich zum Weinen und zum Raven. Im Ernst: Ich bin sogar von Glenn Goulds ›Das wohltemperierte Klavier‹ auf Rosalyn Tureck umgestiegen. Ein reiner Streaming-Unfall. Es gab mal eine Zeit, in der hatten Kutscher und Pferdehändler beste Einnahmen. Dann kamen die Autos. Viele Leute waren sehr unglücklich darüber. Wie es den Pferden dabei ging, weiß ich nicht. Ein Mensch, der Musik machen möchte und muss, lässt sich ganz sicher nicht von einem vorübergehend finanziell nicht ganz so attraktiven Techniktrend beeindrucken. Ein Mensch aber, der Musik hören möchte und muss, der wird die besten Möglichkeiten seiner Zeit hierfür nutzen. Und bis auf weiteres sind das ganz sicher auch: Spotify & Co. Eat it!«
Der komplette Text ist hier zu lesen und in der aktuellen SPEX N° 366 abgedruckt. (Jan/Feb 2016 – Seite 53/54/55)

„Eindrucksvoll. Wunderbar transparente, melancholische Stimme. Poetisch bezaubernd.“
(Susanne Schramm – Kölnische Rundschau vom 05.12.15)
Heute Abend, Donnerstag, 20h Cöln! Solokonzert – das erste seit 5 Jahren. Don’t miss if you are in town. 1 Flügel, 1 Rhodes, 2 Gitarren, 3 Amps, 3 Mikros, keine Sampler, kein Bullshit. Es gibt noch ein paar letzte Karten an der Abendkasse. Ich esse nur noch Datteln und Mandeln bis es vorbei ist – für die Nerven und das Sugarhigh. Tickets & Info hier.
„Geradlinig, voller Sehnsucht, robuster Zärtlichkeit und tröstlicher Melancholie.“ (Scala / WDR 5)
HIER die Radio-Sendung im Archiv. Von Andrea Halter
A NIGHT IN COLOGNE: Am Donnerstag, den 3.12., spiele ich am Schauspiel Köln das erste und einzige, öffentliche Solokonzert seit fünf Jahren. Don’t miss if you’re in town.
Tickets & Info hier
Das erste und einzige, öffentliche Solokonzert mit Arbeiten aus den letzten fünf Jahren. Am 03.12. im Schauspiel Köln. Tickets & Info hier.
„Federleichte Musik, unendlich müder, aber einnehmend zärtlicher Gesang.“ (Ulrike Proske, Jazzthetik 11/12-2015)
In der neuen GQ! Die Deichkind-Temptations-Kowalski-Untold-Story. Von Philipp Maria Grütering & David Baum